Energieversorgung

Kaum eine andere Branche steckt derzeit so sehr im Wandel wie die Energiewirtschaft. Die Treiber für diesen Wandel sind vielfältig sowie technologisch, gesetzlich/regulatorisch und kulturell bedingt. Energieversorger werden sich anpassen müssen, um erfolgreich zu sein. Wir von FourManagement sind überzeugt, dass Sie sich als Energieversorger zukünftig durch 8 Erfolgsfaktoren auszeichnen müssen.

Wenn Sie für Ihren zukünftigen Erfolg andere Faktoren als entscheidend ansehen, sprechen wir mit Ihnen sehr gerne über Ihren Standpunkt.

Starke Kundenzentrierung

Bauen Sie gezielt Kundenbeziehungen auf und erhalten Sie diese für die Absicherung eines nachhaltigen Unternehmenserfolgs!

Warum? 

  • Branchenübergreifend existiert der eindeutige Trend zur Umkehr von einem B2C- zu einem C2B-Geschäft, bei dem die Bedürfnisse der einzelnen Kunden im Fokus stehen. Diese Kundenzentrierung bietet neue Potenziale, z.B. indem ein auf die Veränderung der Kundenerwartungen angepasstes vertriebliches Denken für die Geschäftsgenerierung genutzt wird. 
  • Durch eine Veränderung im Denken der Mitarbeiter hin zu einer Kundenfokussierung entwickelt sich der Vertrieb zu einem Dienstleister bzw. Umsorger für die einzelnen Kunden mit ihren neuen Ansprüchen. 
  • Ein fundiertes Markt-, Kunden- und Wettbewerbswissen ermöglicht es Ihnen, neue Kunden zu gewinnen und Bestandskunden langfristig zu binden (Customer Retention). Ebenso gerät die Kundenrückgewinnung mittels valider Daten und attraktiven Produktbündeln in den Vordergrund. 

  • In enger Zusammenarbeit mit Ihnen führen wir Markt-, Kunden- und Wettbewerbsanalysen durch:
    • In einem ersten Schritt werden die Schwerpunkte der Analyse in Bezug auf Markt- und Kundensegmente, spezifische Wettbewerber und externe Einflussfaktoren festgelegt.
    • Mit unserer methodischen Kompetenz sind wir in der Lage, relevante Informationen zu sammeln, zu analysieren, zu interpretieren und den Anforderungen sowie Adressaten passend aufzubereiten.
    • Unsere detaillierten Berichte bzw. dynamischen Dashboards dienen Ihnen dann als Basis für eine gemeinsame Diskussionen mit uns und als Ihre Entscheidungsgrundlage.
  • Für die Entwicklung eines besseren Kundenverständnisses führen wir mit Ihnen abgestimmte Voice-of-the-Customer-Interviews oder -Umfragen durch:
    • Hierfür passen wir unsere detaillierten Fragenkataloge auf Ihre Anforderungen an und führen die Interviews mit ausgewählten Kunden durch, oder steuern cloudbasierte Kundenbefragungen.
    • Wir übernehmen im Anschluss die Auswertung und Aufbereitung der Kundenantworten.
    • Gemeinsam mit allen relevanten Stakeholdern Ihres Hauses diskutieren wir die Ergebnisse und entwickeln bei Bedarf entsprechende Maßnahmen.
  • Mit Hilfe eines dreistufigen Vorgehens definieren wir mit Ihnen Buyer Personas und etablieren diese in Ihren Geschäftsbereichen:
    • Gemeinsam mit Ihren Fachexperten werden wir mit Hilfe entsprechend angepasster Markt- und Kundenanalysen relevante Kundengruppen definieren.
    • Mit Hilfe repräsentativer Stichproben konkretisieren wir die Kundengruppen und grenzen sie noch schärfer voneinander ab.
    • Die Kundensegmente werden über eindeutige Merkmale beschrieben und gemeinsam mit Ihren Experten in eine definierte Setcard je Buyer Personas übersetzt.
    • Die Setcards werden mit Ihren Verantwortlichen abgestimmt und finalisiert und dienen im Folgenden als eine Grundlage für die Entwicklung kundensegment-spezifischer Produkte und Dienstleistungen.
  • Nur durch die konsequente und vernetzte Nutzung aller für Sie relevanten Vertriebskanäle (Routes-to-Market) können Sie den wachsenden Erwartungen Ihrer Kunden gerecht werden. Dieses für Sie so wichtige Multi-Channel-Management bauen wir gemeinsam mit Ihnen auf:
    • In einer ersten Bestandsaufnahme bewerten und diskutieren wir gemeinsam Ihre bestehende Routes-to-Market mithilfe relevanter Kennzahlen (z.B. Cost to Acquire).
    • Wir optimieren mit Ihnen Ihr Gesamtportfolio an Vertriebskanälen so, dass Sie alle für Sie sinnvollen Wege zum Kunden auf eine effiziente Art nutzen können.
    • Für die Auswahl steht uns gemeinsam ein Simulationstool zur Verfügung, welches es Ihnen anhand von qualitativen und quantitativen Performance Indikatoren ermöglicht ein konsequentes Multi-Channel-Management zu betreiben.
  • Darüber hinaus unterstützen wir Sie bei der Einführung eines maßnahmenorientierten Vertriebscontrollings:
    • Hierfür werden wir mit Ihnen die übergeordneten Vertriebsziele (Lagging Indicators) wie z.B. Umsatzsteigerungen in einem bestimmten Zeitfenster definieren und über ein Steuerungscockpit etablieren.
    • Anschließend erzeugen wir die notwendige Eigenverpflichtung in der gesamten Vertriebsmannschaft, indem wir mit den einzelnen Teams die Maßnahmen (Lead Measures) identifizieren, welche eben diese Teams selbst ergreifen können, um die übergeordneten Vertriebsziele zu erreichen. Hierbei ist es wichtig, dass die identifizierten Maßnahmen beeinfluss- und messbar sind.
    • Die kontinuierliche Maßnahmenkontrolle mit Hilfe von – für jeden sichtbaren – „Score-Boards“, durch welche alle Teams jederzeit wissen, welchen Wertbeitrag sie aktuell leisten, bzw. ob sie „gewinnen“, führt schlussendlich zur Zielerreichung sowie zur Identifikation notwendiger Anpassungsbedarfe bei der Umsetzung.
  • Ein ganz wesentlicher Treiber für die Erfüllung der hohen Kundenerwartungshaltungen sind effiziente, digitalisierte Geschäftsprozesse:
    • Der Fokus erster Digitalisierungsanstrengungen muss auf den Prozessen mit dem größten Effizienzhebel und der höchsten Visibilität für die Kunden liegen. Diese Priorisierung können wir mit Ihnen durch unsere Benchmarks und Erfahrungen sehr schnell durchführen.
    • Anschließend können wir für die priorisierten Geschäftsprozesse entsprechende Digitalisierungskonzepte entwickeln und die Wirkung sowohl in Bezug auf die Effizienz als auch auf die Kundenzentrierung simulieren.
    • Nach erfolgreicher Simulation werden wir die Prozesse gemeinsam mit Ihnen und unseren IT-Partnern mit Hilfe von z.B. RPA (Robotic Process Automation) oder künstlicher Intelligenz digitalisieren.

Innovative Lösungen und Geschäftsfelder

Treiben Sie Ihren Wandel vom „Commodity-Lieferanten“ zum Lösungsanbieter!

Warum?

  • Energieversorger, die keine Investition in relevante innovative Themen tätigen, riskieren ihr eigenes Geschäftsmodel, da neue – teils branchenfremde – Marktteilnehmer mit neuen Ansätzen schnell an Bedeutung gewinnen. Innovation darf somit keine Frage des Budgets sein, sondern ist eine notwendige Voraussetzung für eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung.
  • In Zeiten der Digitalisierung und der Energiewende wird sich die Rolle der EVUs von einem reinen „Commodity-Lieferant“ hin zu einem Lösungsanbieter wandeln. Da die Sektorengrenzen zunehmend verschwimmen, die Kundenbedürfnisse anspruchsvoller sind und die zu behandelnden Datenmengen enorm ansteigen, ist an der Stelle Ihre Kreativität gefragt, um anhand innovativer und im Zweifel disruptiver Geschäftsmodelle langfristig erfolgreich zu bleiben.

Wie?

Mit unserer tiefen, branchenspezifischen Expertise unterstützen wir Sie dabei, wirkungsvolle Lösungen zu generieren.

  • Zukunftsträchtige Geschäftsmodelle (z.B. Produktbündel / Energielösungen / Mobilitätslösungen / etc.) entwickeln wir systematisch durch einen Stage-Gate Prozess in enger Zusammenarbeit mit Ihnen, um Ihr klassisches Commodity-Geschäft hin zu einem Lösungsvertrieb zu transformieren:
    • Nach der Definition einer Innovations-Roadmap werden wir in einem ersten Schritt im Rahmen des Stage-Gate-Prozesses potenzielle Geschäftsideen gemeinsam generieren und auf einer „Bierdeckelgröße“ grob beschreiben.
    • Nach einer im Projektteam definierten Ideenpriorisierung werden die ausgewählten Geschäftsideen ausführlicher formuliert, vom Projektteam überprüft und bewertet sowie eine Entscheidung zur weiteren (Nicht-) Verfolgung getroffen.
    • Die in dieser Phase ausgewählten Geschäftsideen werden in einem Project Charter detailliert beschrieben und im Rahmen einer Pitch-Präsentation gegenüber Entscheidungsträgern präsentiert, die eine endgültige Entscheidung über die Aufnahme des Geschäftsmodells in das EVU-Portfolio treffen.
    • Als umsetzungsstarkes Beratungshaus begleiten wir Sie auf der Zielgeraden bei der Umsetzung neuer Geschäftsmodelle, die aus diesem Entscheidungsprozess entstanden sind. Organisatorische, prozessuale und IT-technische Umsetzungsmaßnahmen werden durchgeführt
  • Neben klientenspezifischen Stage-Gage Prozessen entwickeln wir mit unseren Auftraggebern Lösungen für deren Kunden nach dem Design Thinking Prozess. Dabei werden Teams iterativ durch entsprechende Phasen geführt:
    • In der Definitionsphase wird anhand von Leitfragen das Problem festgestellt, worauf innovative Geschäftsideen eine Lösung anbieten sollen:
      • Was soll neu entwickelt werden?
      • Für wen soll die Entwicklung relevant sein?
      • Welche wesentlichen (aktuellen / zukünftigen) Rahmenbedingungen müssen berücksichtigt werden?
      • Welcher Endzustand soll durch die Lösung erreicht werden?
    • Die Erkenntnisse werden mit den Bedürfnissen aller relevanten Stakeholder (z.B. Projektbeteiligte, Zulieferer, Zielkunden, …) abgeprüft, indem
      • Interviews mit internen Adressaten oder
      • Markt- und Wettbewerbsanalysen durchgeführt werden.
    • In der Synthesephase werden alle gesammelten Informationen in belastbare Erkenntnisse überführt. Auf dieser Basis werden im Team neue Geschäftsideen generiert und Prototypen erstellt, welche die generierten Ideen erlebbar machen. Im Rahmen eines dynamischen Teamdialogs werden diese Prototypen validiert bzw. ausgeschlossen.
    • In einer letzten Phase werden die Prototypen unter Einbindung von Kunden und Stakeholder in möglichst realitätsnahen Rahmenbedingungen getestet und verifiziert. Daraus entsteht eine erprobte, markttaugliche Auswahl an innovativen Geschäftsmodellen.
  • Häufig ist die Frage zu klären, wie Innovation im Unternehmen „organisiert“ werden soll: Zum Beispiel Innovation als Stabstelle im Unternehmen oder das Unternehmen als Inkubator für die eigenen Corporate-Start-Ups. Je nach Innovationsziel ist eine andere Organisationsstruktur zu wählen, die wir gemeinsam entwickeln und hiermit die Antwort auf die Frage „Was soll und darf Innovation im Unternehmen?“ geben. Hierbei konzeptionieren und etablieren wir Innovationsbereiche im Unternehmen, Inkubationsstrukturen (Innovation-Lab) oder Beteiligungsgesellschaften für Investitionen in Start-Ups.

Zuverlässige Infrastrukturdienstleistungen

Stellen Sie eine sichere und effiziente Infrastruktur bereit und nutzen Sie diese auch zum Aufbau von Dienstleistungsgeschäft!

Warum?

  • Der Bau und Betrieb einer sicheren und effizienten Netz-Infrastruktur wird auch zukünftig für die Energieversorgung eine enorm wichtige Rolle spielen – sowohl für die eigenen Geschäftsmodelle, als auch für die von Dritten.
  • Die Motivation für zuverlässige Infrastrukturdienstleistungen besteht darin
    • die weiterhin zunehmend dezentralen Erzeugungs-, Speicherungs- sowie Bezugskapazitäten sicher und effizient zu verbinden,
    • lokal unterschiedlich vorkommende Leistungen von Norden und Süden, aber auch grenzübergreifend zu transportieren,
    • einen geeigneten Impuls zur Modernisierung des Selbstverständnisses eines Netzbetreibers hin zum Infrastrukturdienstleister zu geben,
    • neue Energiekonzepte wie Wasserstofftechnik, Power-to-X, aber auch Infrastrukturen im Kontext der Telekommunikation (LoRaWAN, CDMA/450 Hz, 5G, etc.) als erfolgskritisch und großes Potenzial anzusehen,
    • das Asset Management sowie Netzentwicklung und -betrieb an den veränderten Rahmenbedingungen und (Technologie-)Trends neu auszurichten oder
    • eine angemessene Reaktion auf die demografischen Entwicklungen sowie den aktuell herrschenden Fachkräftemangel zu zeigen und die künftig benötigten Fähigkeiten zu besitzen.

Wie?

  • Wir etablieren gemeinsam mit Ihnen ein Trend- und Technologieradar zur frühzeitigen Identifikation erfolgskritischer Entwicklungen. Nach einer umfassenden Recherche von Trends für alle relevanten Geschäftsbereiche sowie dazugehörige Referenzen/Piloten werden diese, zugeschnitten auf Ihre individuellen Ansprüche, inhaltlich strukturiert. Die drei Ebenen dieser Struktur sind grundsätzlich wie folgt aufgebaut:
    • 1. Ebene – Trends: Trends sind die zugrundeliegenden (gesellschaftlichen, technischen etc.) Entwicklungen und Gründe dafür, dass bestimmte Themen verfolgt, erforscht und kommerziell genutzt werden. Anzuführen sind zum Beispiel Trends wie die Demokratisierung, Dezentralisierung, Dekarbonisierung, Demografischer Wandel u.v.m.
    • 2. Ebene – Themen: Themen sind spezifische Technologien und Anwendungen, welche aktuell entwickelt bzw. erforscht werden, um auf die jeweiligen Trends zu reagieren. Hierbei kann es sich gleichermaßen um Themen mit geringem Reifegrad (Grundlagenforschung) oder um konkrete, bereits in Piloten erprobte Anwendungsfälle handeln. Hierzu zählen unterschiedlichste Themen wie neue Materialen in der Leitertechnik, intelligente Wärmenetze, virtuelle Realität, bis hin zu Robotik in der Prozessautomation und künstlicher Intelligenz.
    • 3. Ebene – Cluster: Cluster fassen Themenbereiche grob anhand weniger inhaltlicher Merkmale zusammen. Dies ist notwendig, um die Vielzahl von Trends und Themen zu strukturieren. Hierbei bieten sich bspw. Cluster wie Asset-Technologie, Operations, gesetzlich/regulatorischer Rahmen etc. an.

    Eine Evaluation Ihrer aktuellen (Innovations-) Projekte und eine ggf. notwendige Bereinigung des Projektportfolios sichern Ihre Zukunftsfähigkeit und optimieren den Ressourceneinsatz – finanziell wie personaltechnisch.

  • Wir entwickeln gemeinsam Business Cases und führen Szenarioanalysen für neue Geschäftsmodelle durch (z.B. intelligenter Messstellenbetrieb, Elektromobilität, Power-to-X, Energiedienstleistung/Contracting, Telekommunikationsdienstleistungen, Datenservices etc.):
    • Durch unsere Bereitstellung von Übersichten zu Markttrends können Sie sich zunächst einen Überblick über die Aktivitäten von Wettbewerbern auf nationaler und internationaler Ebene verschaffen.
    • Danach werden relevante Szenarien mit unserer methodischen sowie inhaltlichen Unterstützung identifiziert und initial beschrieben. Diese Szenarien werden mit unserer Moderation sowie fachlicher Beratung im Rahmen von Expertengesprächen/Workshops konkretisiert.
    • Mit unserer Erfahrung über vorhandene Business Case-Modelle aus vergleichbaren Projekten legen wir Parameter fest, bilden Szenarien ab, analysieren Sensitivitäten und bereiten die relevanten Ergebnisse auf, stellen diese vor und stimmen sie mit den Entscheidungsträgern ab.
  • Wir unterstützen Sie dabei, ein weiterentwickeltes Asset Management auf Basis neuer strategischer sowie regulatorischer Anforderungen zu implementieren:
    • In einem ersten Schritt bauen wir gemeinsam einen Werttreiberbaum auf, in dem finanzielle sowie operative Werttreiber identifiziert und miteinander verknüpft werden. Auf dieser Basis wird eine erste Beurteilung bzgl. Wirtschaftlichkeit, Netzzustand, Risikoposition und weiterer Rahmenbedingungen formuliert.
    • Danach bewerten wir in enger Abstimmung die operativen Werttreiber anhand einer Priorisierungsmatrix bzgl. ihrer Wichtigkeit und Beeinflussbarkeit und identifizieren operative Schlüssel-Werttreiber. Für alle operativen Schlüssel-Werttreiber werden dann Handlungsoptionen des Asset Managements in Bezug auf u.a. Anlagenstruktur- und Auslastung, Wartungsintensität und Automatisierungsgrad abgeleitet. Dabei klären wir nicht nur die Frage, wie das vorhandene Asset effizient bewirtschaftet werden kann. In der heutigen Zeit geht es auch darum zu hinterfragen, ob die Asset-Strukturen die richtigen sind.
    • Diese Handlungsoptionen werden wir dann gemeinsam in Bezug auf operative und finanzielle Faktoren bewerten und miteinander vergleichen, um eine Entscheidungsgrundlage zu schaffen.
  • Mittels fundierter Prozesskenntnisse untersuchen wir Ihre aktuelle Aufbau- wie Ablauforganisation und identifizieren Effizienzsteigerungspotenziale. Gegebenenfalls notwendige Reorganisationen und Prozessoptimierungen werden konzipiert und durch uns bis zur operativen Umsetzung begleitet:
    • Mit Hilfe von Funktionsanalysen erlangen Sie Transparenz über Ihre Unternehmensabläufe, Verantwortlichkeiten und insbesondere über Ressourcenbedarfe. Hierdurch werden u.a. Haupttreiber identifiziert, deren optimale Ausgestaltung dann im Fokus der weiteren Projektarbeit steht.
    • Unsere Best Practices und Kenntnisse über Digitalisierungsansätze werden herangezogen, um die Optimierungspotenziale in Prozessen sowie in der Organisation zu benennen. Im Ergebnis erhalten Sie einen Maßnahmenkataloge der Ihnen die Entscheidungsgrundlage gibt, um eine (kontinuierliche) Effizienzsteigerung umzusetzen.
  • Gemeinsam optimieren wir mit Hilfe unseres H2H-Beratungsansatzes auch Ihre Rekrutierung neuer Mitarbeiter. Hierdurch gewinnen Sie in kürzester Zeit die besten Potenzialkandidaten für Ihr Unternehmen:
    • Wir analysieren Ihren Schaltverhalten in den einzelnen Rekrutierungskanälen und geben Ihnen Hinweise durch welche Kanäle Sie mit ihren Ausschreibungen den höchsten Bewerbungseingang in Bezug auf die jeweilige Zielgruppe verzeichnen können, um einen möglichst effektiven Einsatz Ihres Rekrutierungsbudgets zu ermöglichen.
    • Wir zeigen Ihnen, wie Sie einen hohen Rücklauf auf Ihren Stellenanzeigen erzeugen und gestalten gemeinsam mit Ihnen Stellenausschreibungen, die Ihre Arbeitgeberattraktivität unterstreichen und Interesse bei zahlreichen Kandidaten wecken.
    • Gemeinsam mit Ihnen ermitteln wir die relevanten Faktoren, welche den Erfolg des jeweiligen Kandidaten auf der Position sicher vorhersagen und zeigen Ihnen, wie Sie mithilfe einer speziellen Interviewtechnik die richtigen Kandidaten identifizieren können.

Wertschöpfende Kooperationen

Heben Sie neue Potentiale durch die Stärkung der Zusammenarbeit und das Eingehen von Kooperationen mit Partner für Ihr Unternehmen!

Warum?

  • Traditionelle Grenzen in der Wirtschaft werden in einem zunehmend digitalisierten Umfeld immer mehr durchbrochen und neue Technologien führen zu einer immer stärkeren Vernetzung von Branchen: z.B. die Elektromobilität bringt Akteure aus der Energiewirtschaft und der Automobilindustrie, aber auch aus anderen Zweigen wie der Wohnungssektor und der Paketdienstleistung zusammen.
  • Die Konvergenz des Strom-, Gas- und Verkehrssektor (Sektorenkopplung) führt dazu, dass neue Potenziale und Synergieeffekte entstehen und hierdurch Wertschöpfung generiert werden kann.
  • Die zunehmende Bedeutung des Klimaschutzes hat eine fundamentale Auswirkung auf die Zukunft der Energiewirtschaft. Eine Verschiebung der Kerngeschäfte eines Energieversorgers von der zentralen Stromerzeugung mit herkömmlichen Energiequellen hin zu einer immer mehr dezentralen Erzeugung mit erneuerbarer Energien, bedingt durch gesetzliche, aber auch soziale und technologische Rahmenbedingungen, findet seit Jahren in der gesamten Branche statt. Die vollständige Wertschöpfung im eigenen Unternehmen zu halten wird zunehmend schwieriger – Kooperationen werden überlebensnotwendig.
  • Der lokale Fokus der meisten EVU erfordert die Sicherung dieses Know-How für die regionale Wertschöpfung. In diesem Zusammenhang suchen die neuen Akteure im Markt übergreifende Kooperationen mit diesen EVUs, um den Zugang zu lokalen Märkten erhalten zu können.

Wie?

Potentiale für Ihr Unternehmen identifizieren, dafür gehen Sie wertschöpfende (sektorübergreifende) Kooperationen ein. Unsere Leistungen für Sie hierbei sind:

  • Wertschöpfungstiefen festlegen: Wir überprüfen gemeinsam mit Ihnen die aktuellen Produkte und Dienstleistungen und suchen erfolgversprechende Lücken in der Wertschöpfung, für die wir gemeinsam Lösungen definieren und die Umsetzung erarbeiten.
  • Markt-/Partnerrecherchen durchführen: Aufbauend auf den Analysen suchen und finden wir potenzielle Partner und identifizieren Märkte. Hier unterstützen wir Sie bei spezifischen und individuellen Marktanalysen und ermitteln somit Potenziale für künftige Ergänzungen im Angebotsspektrum.
  • Scoringmodelle und Kooperationsempfehlungen erarbeiten: Wir nutzen Scoringmodelle und sprechen Empfehlungen aus, da es in sich rasch verändernden Zeiten wichtig ist, sehr zeitnah die richtigen Kooperationsentscheidungen unter Berücksichtigung von alternativen Optionen vorzubereiten.
  • Due Diligence und Post Merger Integration realisieren: Die Bewertungen von Kooperationsmöglichkeiten erfordern im nächsten Schritt eine genaue Überprüfung der Kooperationspartner. Dafür nutzen wir strukturierte Vorgehensweisen (Due Diligence), bei denen aus verschiedenen Blickwinkeln der Kooperationspartner beurteilt wird. Basierend darauf kommt es zu einer kommerziellen Einigung, zur Beteiligung oder zu einer kompletten Übernahme. Im finalen Schritt unterstützen wir im Rahmen der Post Merger Integration auf eine Art und Weise, dass unter Beibehalt der jeweiligen Besonderheiten und Vorzüge die Fähigkeiten so zusammengelegt werden, dass möglichst aus eins und eins drei wird.
  • Kooperationskultur schaffen: Auch wenn Partnerschaften und Kooperationen in aller Munde sind und vermehrt eingegangen werden, besteht ein kritischer Erfolgsfaktor in dem Vorhandensein einer entsprechenden Kultur auf allen Seiten. Auf Augenhöhe, offen, transparent und sachlich zusammenzuarbeiten – dies sind wichtige Aspekte. Unabhängig vom Stadium der Kooperation identifizieren wir die kulturellen Rahmenbedingungen strukturiert und spiegeln diese. In einer Reflektion und der unter Umständen notwendigen Angleichung verändern wir diese Kultur(en) und schaffen so das optimale Umfeld für wirtschaftlichen Erfolg.
  • Netzzusammenschlüssen begleiten: Wir können insbesondere bei der Zusammenlegung von Netzen und beim Erreichen bestmöglicher Synergien zielgerichtet unterstützen, basierend auf der Erfahrung in vergleichbaren Situationen.

Smarte Lösungen zur digitalen Transformation

Wir unterstützen Sie bei der digitalen Transformation Ihres Unternehmens!

Warum?

  • Die Integration geeigneter digitaler Technologien und Anwendungen in ausgewählten Funktionsbereichen eines Energieversorgungsunternehmens hat sich als wesentlicher Faktor für den Unternehmenserfolg erwiesen.
  • Leistungsfähige Infrastrukturen sind in einem zunehmenden digitalisierten Umfeld für eine gleichzeitig schnelle und effiziente Durchführung von Kernprozessen erforderlich.
  • Für eine erfolgreiche digitale Transformation müssen die Unternehmen Voraussetzungen schaffen und den notwendigen Rahmen bereitstellen:
    • eine Unternehmensstrategie, die Geschäftsziele eindeutig aufzeigt
    • eine klar definierte IT-Strategie, welche die übergeordneten strategischen Ziele des Unternehmens optimal unterstützt,
    • eine IT-Governance zur gezielten Steuerung von IT-Investitionen und Aufwänden sowie
    • eine IT-Roadmap, die die Aktivitäten enthält, welche die Geschäftsstrategie nachhaltig unterstützt und IT-Ressourcen effizient einsetzt.

Wie?

  • Wir unterstützen Sie bei der Definition und Umsetzung einer IT-Strategie indem wir:
    • … eine Bestandsaufnahme Ihrer IT durchführen. Auf der Basis unseres Fragekatalogs werden Ihre bestehenden IT-Prozesse, Ihre IT-Governance und IT-Organisation sowie technologische und finanzielle Aspekte und somit der Reifegrad Ihrer IT eruiert. Die Ergebnisse bilden wir in einem Netzdiagramm ab und verdeutlichen hierüber Stärken und Schwachstellen. Dadurch können wir gemeinsam erste Handlungsfelder für die IT-Entwicklung ableiten.
    • … im zweiten Schritt Ihre IT-Strategie analysieren, die idealerweise integraler Bestandteil Ihrer Unternehmensstrategie ist. Anhand erprobter Strategie-Tools werden wir eine IT-Vision formulieren und strategische IT-Handlungsfelder identifizieren, die als Handlungsrahmen für die weitere Entwicklung der IT-Strategie fungiert.
    • … im dritten Schritt eine Projekt-Roadmap erstellen, in der alle notwendigen IT-Projekte für die Modernisierung der Applikationslandschaft nach Zeit und Priorität abgebildet sind.
    • … im vierten Schritt gemeinsam mit Ihnen Ihre Sourcing-Strategie entwickeln, mit Hilfe derer Sie Make-or-Buy- bzw. Outsourcing-Entscheidungen treffen können. Dabei berücksichtigen wir die Differenzierung nach Fertigungstiefe, Anzahl an beteiligten Providern sowie den optimalen Standort der Leistungserbringung und entwickeln eine Sourcing-Governance, die Ihnen dabei hilft, Sourcing-Projekte mit Rollen und Verantwortlichkeiten optimal besetzen zu können.
    • … im fünften Schritt Ihre IT-Organisationsstruktur optimieren. Hierbei werden wir IT-Governance-Strukturen in Form von neuen oder angepassten Rollen und Verantwortlichkeiten entwickeln, sowie personalwirtschaftliche Maßnahmen zur bestmöglichen Besetzung Ihrer IT-Organisation ableiten. Das (IT-) Anforderungsmanagement als Schnittstelle zwischen Bedarfsträger und IT-Bereich wird optimal ausgestaltet und gewährleistet einen raschen Umsetzungsprozess.
  • Sichern Sie mit Hilfe unseres professionellen Projektmanagements die erfolgreiche Implementierung von IT-Lösungen im vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmen. Wir unterstützen Sie bei der Durchführung der Projektplanung und -Steuerung, bei der Vorbereitung und Durchführung von Abstimmungen, bei der Aufbereitung von Entscheidungsgrundlagen sowie bei Monitoring und Umsetzungskontrolle Ihrer IT-Strategie mit einem IT-Strategiecockpit.
  • Sollten Sie bei bestimmten Beschaffungsvorhaben – bspw. aufgrund der Sektorenverordnung (SektVO) – auf die Durchführung von (EU-) Vergabeverfahren angewiesen sein, so unterstützen wir Sie von der Auswahl des geeigneten Vergabeverfahrens, über dessen Vorbereitung bis hin zur Durchführung und helfen Ihnen, drohende formelle Fehler sowie häufig unbedachte Risiken zu vermeiden. Unsere Begleitung bei der korrekten Durchführung von (EU-) Ausschreibungen besteht u.a. darin,
    • einen Zeitplan zur Festlegung des Ausschreibungsumfangs zu detaillieren,
    • Anforderungskataloge (fachlich, technisch, funktional) für relevante Ansprechpartner inhaltlich zu befüllen, weitere notwendige Ausschreibungsunterlagen zu erstellen und zu finalisieren,
    • Bewertungsraster in Form von Eignung- und Zuschlagskriterien sowie entsprechender Gewichtungen aufzustellen und
    • anhand einer laufenden Abstimmung alle Anforderungen und Planungen mit den entsprechenden Vertragsentwürfen zu synchronisieren.
  • Beschleunigen Sie die digitale Transformation Ihres Unternehmens durch ausgewählte, schlanke KI- bzw. IoT-Anwendungen unserer Partner, mit deren Hilfe Sie in kürzester Zeit spezifische Use Case abbilden können.

Ganzheitliches Prozessmanagement

Behalten Sie Ihre Prozessabläufe und deren Schnittstellen stets im Blick!

Warum?

  • Das erzielen von Prozessexzellenz mit effizienten internen Abläufen und optimierten Schnittstellen zu externen Partnern sind für Energieversorger in dem aktuell hart umkämpften Markt von sehr hoher Bedeutung und Voraussetzung für Ihre Konkurrenzfähigkeit.
  • Ein ganzheitliches Prozessmanagement, welches neben technischen auch kulturelle Aspekte berücksichtigt, schafft die notwendige Transparenz über die organisatorischen Abläufe und ermöglicht die Realisierung von Prozesseffizienzen mit dem Ziel der Prozessexzellenz.

Wie?

  • Wir unterstützen Sie darin, Ihre bestehenden Prozesse mittels bewährter Methoden (z.B. Lean-Management; Six Sigma; Re-Engineering; …) noch besser zu verstehen, End-to-End (E2E) zu optimieren und hierbei wirksame Maßnahmen zur Verbesserung der Stärken und zum Abstellen von Schwachstellen zu initiieren.
  • Mithilfe unserer Funktionsanalyse verschaffen wir uns gemeinsam mit Ihnen ein Bild Ihrer Aufwandstreiber und identifizieren Optimierungsmaßnahmen:
    • Mit Hilfe einer Online-Befragung und eines für Ihr Unternehmen spezifischen Funktionskatalogs werden wir zeitintensive und optimierungsbedürftige Prozesse identifizieren.
    • Auf Basis der Befragungsergebnisse sowie einer Diskussion mit den Entscheidungsträgern leiten wir im Folgenden gemeinsam Maßnahmen zur Optimierung der Prozesse ab.
  • Wir begleiten Sie bei der Auswahl geeigneter Lösungen zur Automatisierung hochstandardisierter Prozessabläufe – Robotic Process Automation (RPA). Damit können Sie Anwendungsgebiete, wie z.B. das Ausfüllen von Formularen, die Durchführung von Berechnungen oder die strukturierte Verarbeitung von Informationen aus Dokumenten hochautomatisiert und kostengünstig durchführen.
  • Wir entwickeln gemeinsam mit Ihnen Controlling-Systeme, in denen übergreifend die für Ihr Unternehmen steuerungsrelevanten Kennzahlen abgebildet werden. Hierbei konzipieren und implementieren wir gemeinsam die hierfür notwendigen Controlling-Prozesse, legen Prozess- und Datenverantwortliche gemeinsam fest und unterstützen Sie bei der Definition von Zielgrößen für Ihre jeweiligen Steuerungskennzahlen.

Lernende Organisation

Stetige Umfeldveränderungen bedingen ein fortlaufendes Entwickeln Ihrer eigenen Organisation und dies mit zunehmender Geschwindigkeit!

Warum?

  • Die Anforderungen an die eigene Organisation aufgrund z.B. veränderter Markt- und Wettbewerbsbedingungen, gesetzlicher Vorgaben oder sozialer und technologische Veränderungen wachsen stetig und schnell. Dies erfordert eine fortlaufende Neu-Justierung der eigenen Organisation.
  • Führungskräfte und Mitarbeiter sind hierbei einem zunehmend komplexeren Umfeld mit ständigen Veränderungen und einem immer härteren Konkurrenzdruck ausgesetzt. Die Führungskräfte und Mitarbeiter aktiv in die organisatorische Veränderungsprozesse einzubinden, ihnen „Ihren“ Weg aufzuzeigen und hierbei wirksame Weiterbildungsstrategien gemeinsam zu vereinbaren und konsequent zu verfolgen sind für die Organisation erfolgskritisch.

Wie?

  • Die Weiterentwicklung Ihrer Organisation muss auf einer fundierten, belegbaren Datenbasis stehen. Hierzu …
    • … verschaffen wir uns mit Hilfe unserer Funktionsanalyse gemeinsam ein Bild der Ressourcenverteilung in Ihrem Unternehmen (siehe hierzu auch „Ganzheitliches Prozessmanagement“).
    • … führen wir gemeinsam Stärke-/Schwächen-Analysen der aktuellen Organisation durch und
    • … analysieren wir die Verantwortlichkeiten, Entscheidungswege und Führungsspannen.
  • Auf Basis der fundierten Analyse entwickeln wir gemeinsam alternative Organisationsvarianten, die wir auf der Basis eines abgestimmten Kriterienkatalogs gegeneinander bewerten und eine Empfehlung aussprechen. Hierzu …
    • … führen wir Umfeldanalysen durch und beschreiben die sich hieraus ergebenden Anforderungen an die zukünftige Organisation (z.B. vertriebliche Anforderungen, regulatorische Anforderungen, Anforderungen an Agilität, Notwendigkeit zur Fehlertoleranz, Digitalisierungs- und Datenmanagement-Knowhow etc.),
    • … entwickeln wir gemeinsam den Kriterienkatalog zur Bewertung der Organisationsalternativen,
    • … entwickeln wir Organisationsalternativen, die den zukünftigen Anforderungen bestmöglich genügen. Hierbei berücksichtigen wir unterschiedliche Organisationsprinzipien, die internen Gegebenheiten und Erkenntnisse der durchgeführten fundierten Ist-Analyse.
    • … führen wir die notwendigen Abstimmungen mit den Stakeholdern (Vorstand/Geschäftsführung, Führungskräfte, Mitbestimmung) über die Organisationsempfehlung durch.
  • Wir beschreiben die (empfohlene) Organisation in Form von Organigrammen, beschreiben die Rollen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten der jeweiligen Organisationseinheiten und ermitteln die hierfür notwendigen Mengengerüste. Darüber hinaus erstellen wir in enger Abstimmung mit dem Klienten Organisationshandbücher.
  • Wir unterstützen unsere Klienten bei der Umsetzung organisatorischer Maßnahmen indem wir …
    • … den Interessensausgleich mit der Mitbestimmung begleiten,
    • … Stellenbesetzungsverfahren durchführen,
    • … mit unserer Personal-Expertise Potenzialkandidaten identifizieren und in einem fünfstufigen Direktansprache-Prozess rekrutieren,
    • … mit unserer Human-to-Human-Expertise Führungskräfte-Coachings durchführen und den Führungskräften wertvolle Management-Werkzeuge an die Hand geben, die sie dann praxisgerecht einsetzen können,
    • … Change-Management Maßnahmen durchführen, welche die Mitarbeiter auf den Veränderungsprozess mitnehmen, ihnen spezifische Vorteile der Veränderung aufzeigen und hierdurch Veränderungsängste nehmen,
    • … einen Regelprozess initiieren, um eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Organisation zu ermöglichen.

Marktorientierte und agile Strategie

Agieren Sie in Zeiten des immer schnelleren Wandels, statt nur zu reagieren!

Warum?

  • Die EVUs in Deutschland hatten jahrzehntelang stabile Zeiten erlebt, in denen traditionelle Geschäfte – Energieerzeugung, -transport und -lieferung – positive Ergebnisse dauerhaft garantiert haben. Unter Berücksichtigung neuer Einflussfaktoren wie,
    • der Dezentralisierung der Energieversorgung,
    • der Digitalisierung von Prozessen,
    • dem technologischen Fortschritt,
    • der demografischen Entwicklung und
    • einer zunehmenden Regulierung,

    hat sich die Wertschöpfungskette und das Geschäft der Energiewirtschaft in den vergangenen Jahren kontinuierlich verändert.

  • Dieser Umwandlungsprozess wird sich in den folgenden Jahren weiter beschleunigen. Um in solchen dynamischen Zeiten nicht nur wettbewerbsfähig zu bleiben, sondern auch gleichzeitig als zentraler Akteur der zukünftigen Energieversorgung zu fungieren, ist eine stetige Strategieüberprüfung/-anpassung für Ihren langfristigen Unternehmenserfolg unabdingbar.

Wie?

  • Wir entwickeln gemeinsam mit Ihnen Ihr Target Operating Model (TOM) zur nachhaltig erfolgreichen Aufstellung Ihrer Organisation. Hierzu werden wir …
    • … in enger Abstimmung mit Ihren relevanten Entscheidungsträgern Ihre bisherigen strategischen Ansätze und Maßnahmen sowie die dahinter liegenden Wirtschaftspläne analysieren und die dort enthaltenen Risiken identifizieren und aufzeigen.
    • … bedarfsabhängig detaillierte Markt- und Wettbewerbsanalysen für zu betrachtende Geschäftsbereiche durchführen, um Potenziale für deren strategische Neu-Aufstellung sowie für eventuelle Kooperationen zu identifizieren.
    • … Strategieszenarien für Geschäftsbereiche in enger Zusammenarbeit mit den Führungskräften beschreiben – inkl. deren wirtschaftlichen Auswirkungen.
    • … ein Maßnahmenpaket gemeinsam entwickeln, mit Hilfe dessen das Strategieszenario realisiert wird. Neben der inhaltlichen Beschreibung der Maßnahmen wird hierbei auf Maßnahmenebene der wirtschaftliche Effekt ermittelt, die zeitliche Planung der Maßnahme vorgenommen und die Maßnahmenverantwortlichkeiten festgelegt.
    • … in enger Zusammenarbeit mit den Führungskräften und der Mitbestimmung die prozessualen und organisatorischen Auswirkungen aufzeigen, hierbei auch die Wertschöpfungstiefe und mögliche Kooperationsfelder beleuchten und einen Stellen- und Umsetzungsplan entwickeln.
    • … nach der Verabschiedung zur Umsetzung des Target Operating Models (TOM) die wirtschaftlichen Effekte in die wirtschaftlichen Pläne überführen, um die Verbindlichkeit zur Umsetzung des Target Operating Model zu maximieren.

Ausgewählte Projektbeispiele

  • Studie zur Bedeutung der Gas-Infrastruktur für die deutsche Energiewende – Weitere Informationen
  • Unterstützung bei der Etablierung und Stabilisierung des Regelbetriebs eines regionalen EVUs
  • Systematische Untersuchung der Anforderungen und Chancen im intelligenten Messwesen inkl. Entwicklung eines Umsetzungszeitplans
  • Analyse von EDM-Prozessen und Vorbereitung der SAP-EDM-Einführung in einem kommunalen Stadtwerk
  • Studie zur Kapitalverzinsung für einen deutschen ÜNB
  • Entwicklung und Einführung marktorientierter Unternehmenssteuerungsmodelle und Kennzahlensysteme in EVU
  • Operative Begleitung der Bereiche Finanzen, Controlling, Kundenservice, Abrechnung und Vertrieb im Rahmen von EVU-Fusionen
  • Optimierung von Geschäftsprozessen bei verschiedenen Unternehmen der Energie- und Wasserversorgung sowie des öffentlichen Nahverkehrs
  • Harmonisierung der Vertriebs- und Kundenserviceprozesse im Rahmen der Neuausrichtung eines großen internationalen EVU
  • Erstellung des Konzeptdesigns und Aufbau einer Prozessmanagement und
    -controllingeinheit sowie einer Account-Management-Einheit für einen großen technischen Dienstleister

  • Strategische Neuausrichtung eines Dienstleisters für die Energieversorgung
  • Entwicklung einer Strategie für den deutschlandweiten Gasvertrieb
  • Implementierung der neu definierten Unternehmensstrategie in den Sparten Erzeugung, Handel und Vertrieb für ein integriertes Energieversorgungsunternehmen
  • Aufbau des Beteiligungsmanagements für ein deutschlandweit agierendes Stadtwerk
  • Reorganisation der IT-Leistungserbringung für einen führenden, deutschen Energiedienstleister zur Steigerung der Produktivität
  • Evaluierung, Auswahl und Vergabe von Software für ein großes Energieversorgungsunternehmen
  • Aufbau eines neuen Flächenvertriebs für Strom und Gas von der Erstellung des strategischen Grobkonzepts, über die detaillierte Planung und Implementierung der Prozesse, Organisation und IT-technischen Anbindung bis hin zum Go Live
  • Erarbeitung eines detaillierten Lastenhefts zur getrennten Erhebung von Abwassergebührenbescheiden für ein großes Stadtwerk

Ihr Ansprechpartner

Christoph Schrader

Eigentümer & Geschäftsführer